Bill Gross verließ vor und einem Jahr die von ihm gegründete Pimco in Richtung Janus. Foto: Getty Images

Bill Gross verließ vor und einem Jahr die von ihm gegründete Pimco in Richtung Janus. Foto: Getty Images

nach Abgang des Firmengründers

„Erste Anzeichen einer Erholung“ bei Pimco

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„Sie alle erinnern sich an die Pimco-Abflüsse, aber auch hier sehen wir erste Anzeichen einer Erholung“, erklärte jetzt Dieter Wemmer, Finanzvorstand der Muttergesellschaft Allianz SE, im Interview mit Bloomberg TV. Im dritten Quartal verzeichnete das Unternehmen „Zuflüsse in Asien, Europa, Lateinamerika, und jetzt beginnen sich auch die USA in die richtige Richtung zu bewegen.“

Durch den Abgang von Gross verlängerte sich der bereits rekordlange Zeitraum mit Abflüssen aus Pimco-Fonds. Niedrige Zinsen und mittelmäßige Renditen hatten bereits zuvor den Fonds zugesetzt. Im Vergleich zum Vorquartal gingen die Abflüsse in den drei Monaten bis Ende September um fast die Hälfte zurück und fielen damit auf den niedrigsten Stand seit 2013, erklärte Wemmer.

Die Erholung des Vermögensverwalters sei deutlich erkennbar anhand des besser werdenden Aufwand- Ertragsverhältnisses, sehr guter Performance-Gebühren im dritten Quartal und Nettozuflüssen im Oktober.

Die Allianz insgesamt verzeichnete im dritten Quartal Nettoabflüsse im Asset Management von 14,8 Milliarden Euro, verglichen mit 47,4 Milliarden Euro im Vorjahreszeitraum. Dabei kam Pimco auf Abflüsse im Volumen von 16 Milliarden Euro, während Allianz Global Investors Nettozuflüsse von 1,3 Milliarden Euro verzeichnete.

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