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Nach der EZB-Ratssitzung Degussa-Chefvolkswirt: „Die Entwertung der Ersparnisse geht weiter“

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Das sind die Folgen für den Goldpreis

Anleger sollten sich ins Bewusstsein rufen: Gold ist eine Währung. Es ist das ultimative Zahlungsmittel, ist die „härteste Währung der Welt“. Anders als das ungedeckte Papiergeld lässt sich das Gold nicht durch politische Willkürakte entwerten.

Zudem trägt Gold kein Kredit- beziehungsweise Zahlungsausfallrisiko. Die Halter von Staatsanleihen, Bankeinlagen und Bankschuldverschreibungen können Zahlungsausfälle erleiden. Die Halter von Gold nicht.

 „Um die Zukunft des Euro steht es nicht gut“

Gold ist und bleibt daher ein attraktives liquides Mittel für Anleger aus dem Euroraum. Denn um die Zukunft des Euro steht es nicht gut.

Entweder der Währungsraum bricht auseinander, oder er wird zusammengehalten, indem die EZB die Euro-Geldmenge immer weiter inflationiert – was derzeit bereits geschieht.

In beiden Fällen erleiden die Euro-Sparer Verluste. Das Halten von Gold und das Investieren in die Aktien von Unternehmen, die inflations-resistente Geschäftsmodelle haben, ist ein vernünftiger Versuch, ihnen zu entkommen.

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