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Nach falsch berechneten LV-Verträgen Ombudsmann schlichtet zwischen Ergo und Kunden

Ergo Versicherung: Der Konzern soll bereits seit 2012 Probleme mit seiner Berechnungs-Software haben. Foto: © Ergo
Ergo Versicherung: Der Konzern soll bereits seit 2012 Probleme mit seiner Berechnungs-Software haben. Foto: © Ergo
Ein Software-Fehler soll dafür verantwortlich sein, dass tausende Ergo-Kunden falsche Abrechnungen für ihre Lebensversicherungsverträge erhalten haben. Das wurde bereits vor einigen Wochen bekannt. Axel Kleinlein, Vorstandssprecher des Bunds der Versicherten (BdV), bezeichnete diesen Umstand als Skandal, denn laut einer Entscheidung des Bundesgerichtshofs sollen Versicherungskunden eigentlich keine Möglichkeit haben, die Berechnungen nachzuprüfen.

Das jedoch wollen zahlreiche Ergo-Kunden nicht hinnehmen. Bei Günter Hirsch, dem Ombudsmann für Versicherungen, sind deshalb laut Osnabrücker Zeitung (Neue OZ) bereits „Beschwerden im unteren zweistelligen Bereich“ eingegangen.

Was kann der Ombudsmann für Versicherungskunden tun?

Der Ombudsmann versucht eine Einigung zwischen Versicherung und Kunde zu finden. In Streitfragen bis zu einem Wert von 10.000 Euro kann er auch verbindlich entscheiden.

Gegenüber der Neuen OZ sagte Hirsch allerdings, dass im Falle Ergo eine Neuberechnung nicht einfach sei: „Soweit bekannt, geht es um komplexe Systemfehler, die ganz unterschiedliche Verträge und finanzrelevante Vertragsaspekte betreffen.“ Und weiter: „Ist keine schnelle und endgültige Klärung möglich, sagt der Versicherer zu, eine eventuelle Nachzahlung zu verzinsen.“