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Nach Kurssprung in Hong Kong

Spekulation um Trennung von Filialgeschäft bei HSBC

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Die Zeitung „Sunday Times“ hatte ohne Quellenangabe berichtet, HSBC denke darüber nach, das Filialgeschäft für rund 20 Milliarden Pfund (28 Milliarden Euro) abzuspalten. Der Vorsitzende Douglas Flint äußerte am Freitag, die Bank erwäge, mit ihrem Firmensitz Großbritannien zu verlassen, da dort eine Bankenabgabe im vergangen Jahr HSBC 750 Millionen Pfund gekostet habe, mehr als jede andere Bank.

„Die heutigen Kursgewinne sind hauptsächlich getrieben von der möglichen Abspaltung des Filialgeschäfts, zusätzlich zu dem Umzugspotenzial“, sagte Linus Yip, Chefstratege bei First Shanghai Securities in Hongkong.

Aus einer Abspaltung würde die Midland Bank wieder hervorgehen, die HSBC 1992 erworben hatte. Doch stehe eine Transaktion nicht unmittelbar bevor, schrieb die Zeitung.

Im Falle eines Umzugs des Firmensitzes sehen Analysten Hongkong als den wahrscheinlichsten Zufluchtsort. Eine Umsiedlung dorthin würde die Bank nicht mehr als 1,5 Milliarden Dollar kosten, weil die Bank dort immer noch über eine Basis aus der Kolonialzeit verfüge, sagte Chirantan Barua, Analyst bei Sanford C. Bernstein in London.

In Europa erzielt HSBC weniger als ein Viertel des Gewinns. Insgesamt ist die Bank in über 70 Ländern tätig. Am Freitag bekräftigte die Hong Kong Monetary Authority die „tiefen historischen Verbindungen“ und erklärte, sollte sich die Bank zu einem Umzug entschließen, würde sie dazu eine „positive Haltung“ einnehmen. HSBC ist 1865 in Hongkong und Schanghai gegründet worden.

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