Nach Selbstmord seines Partners Dominique Strauss-Kahns Firma ist pleite
Nachdem sein Geschäftspartner Thierry Leyne sich das Leben genommen hat, steht der ehemalige Chef des Internationalen Währungsfonds (IWF) Dominique Strauss-Kahn vor den Scherben der gemeinsamen LSK-Partners-Gruppe, berichtet das Nachrichtenportal Finews.
Demnach ginge bei der Gruppe mit ihren Beteiligungen und Hedgefonds-Aktivitäten gar nichts mehr. Es gebe Ungereimtheiten wegen Handelstransaktionen, die Baloise-Gruppe fordere Millionen, Strauss-Kahn sei als Präsident zurückgetreten und die Mitarbeiter wüssten nicht, wie es weitergeht. Laut der Nachrichtenagentur Bloomberg habe die LSK-Partners-Gruppe einen Antrag auf Insolvenz beim Luxemburger Gericht eingereicht. Der Vorstand habe nach dem Tod von Leyne neue Informationen entdeckt, die die finanzielle Situation verschärft hätten.
Noch im März kündigte Strauss-Kahn an, zwei Milliarden Dollar für seinen Hedgefonds einsammeln zu wollen. Dieser sollte sein Geld mit Makro-Trends verdienen. Er wollte sich sein Leben nach der Zeit beim IWF und Vorwürfen zu einer versuchten Vergewaltigung in einem New Yorker Hotel wieder aufbauen. Der 64-Jährige hatte letztere stets zurückgewiesen. Die Anschuldigungen wurden später fallengelassen.