Nach warnenden Worten von Goldman Sachs

John Paulson bleibt bei Gold

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Paulson & Co., der größte Investor beim SPDR Gold Trust, kam mit Stand zum 30. Juni auf 10,23 Millionen Anteile. Das geht aus einer Pflichtmitteilung hervor. Damit waren die Anteile das vierte Quartal in Folge unverändert.

Gold erzielte im bisherigen Jahresverlauf einen Zugewinn von 9,3 Prozent - trotz warnender Prognosen von Goldman Sachs Group. Das Edelmetall entwickelte sich damit besser als Aktien und Anleihen.

Hinter der Rally standen etwa geopolitischen Krisen im Nahen Osten und in Osteuropa. Anleger flüchteten in Gold auf der Suche nach einem sicheren Hafen.

Lance Roberts, Chef-Stratege bei STA Wealth in Houston, warnte allerdings davor, dass sich der Status als sicherer Hafen bald verflüchtigen könnte. Wegen der Stärke der US-Wirtschaft stehe die Fed vor Zinserhöhungen.

Gold hatte sich 2013 um 28 Prozent verbilligt. Das war das größte Minus in drei Jahrzehnten. Gleichzeitig kletterten US-Aktien auf neue Rekordstände, während bei der Inflation eine Beschleunigung ausblieb.

Paulson hatte erstmals 2009 im größeren Stil in Gold investiert. Er glaubte, dass das Edelmetall wegen der beispiellosen Konjunkturprogramme an Wert gewinnen wird. Angesichts des Einbruchs im vergangenen Jahr änderte sich seine Tonlage. Im November sagte er Kunden, er persönlich würde nicht mehr Geld in seinen Gold-Fonds investieren.

Die Aktiva des SPDR Gold Trust sind in diesem Jahr um 0,3 Prozent gesunken auf 795,6 metrische Tonnen, nach einem Einbruch von rund 41 Prozent im Jahr 2013.

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