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Nachhaltigkeit: Deutschland verliert Anschluss

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Der Anteil deutscher Konzerne im Index DJSI World sinkt im September von 6,5 auf 6,14 Prozent. Das gab die in Zürich ansässige Fondsgesellschaft Sustainable Asset Management (SAM) heute bekannt, die den Index für Dow Jones zusammenstellt.

Nur ein Drittel der aus Deutschland in Frage kommenden Unternehmen werden im Index gelistet. Stärker dagegen sind beispielsweise spanische Konzerne, denen der Sprung zu 80 Prozent gelingt. Stark ist auch die Position der britischen Firmen, die mittlerweile 15,8 Prozent des Indexes ausmachen.

Deutscher Absteiger aus dem DJSI World ist Hochtief. Vom 19. September an ist das Essener Bauunternehmen nicht mehr gelistet, ebenso wie Coca-Cola und Hewlett-Packard. Auch im Europaindex DJSI Europe gibt es einen deutschen Absteiger: VW. Die Konkurrenz erwies sich stärker. Konkreter wird SAM wie üblich nicht. Dem Weltindex bleibt der Wolfsburger Autohersteller jedoch erhalten.  

Aber es gibt auch erfreuliches aus deutscher Sicht. Der Chemiekonzern Lanxess rückt in den DJSI World auf.

Der DJSI World wählt aus den 2.500 weltgrößten Unternehmen diejenigen, die am nachhaltigsten wirtschaften. Dazu werden ökonomische, ökologische und soziale Kriterien gleichrangig gewichtet. Die besten 10 Prozent - beim Europaindex sind es 20 Prozent - aus 57 Branchen ergeben dann den Index. Dementsprechend können auch Öl-, Tabak- oder Rüstungsunternehmen enthalten sein.

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