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Nachhaltigkeitsstudie: Frauen lassen sich beraten, Männer vertrauen ihrem Bauchgefühl

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Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Forsa-Studie, die im Auftrag der GLS Bank und dem alternativen Energiedienst Green City Energy 1.001 deutsche Anleger befragte.

60 Prozent der Befragten verlassen sich bei der Anlageentscheidung auf ihre „innere Stimme“. Die Empfehlung einer Bank- oder eines Vermögensberaters ist für jeden Zweiten (48 Prozent) ausschlaggebend. Etwa jeder Dritte zählt auf Informationen aus Zeitung oder dem Internet (34 Prozent). 30 Prozent der Befragten hören auf die Empfehlung von Verwandten oder Bekannten.

„Männer treffen ihre Entscheidungen stärker anhand von Zahlen, Daten und Fakten, während Frauen der direkte Bezug zum Anbieter sowie die Geschichte hinter der Geldanlage überzeugt“, meint Theresa Kratschmer, Mitinitiatorin der Studie und Unternehmenssprecherin von Green City Energy.

63 Prozent der Männer lassen sich bei der Geldanlage von der eigenen Erfahrung leiten, bei den Frauen vertrauen nur 57 Prozent auf ihren eigenen Erfahrungsschatz. Der Rat des Vermögensberaters ist für 52 Prozent der weiblichen Befragten eine wichtige Entscheidungshilfe. Lediglich  44 Prozent der männlichen Anleger halten die Meinung des Beraters für ausschlaggebend.

Kratschmer zieht daraus den Schluss, dass insbesondere Lifestyle- und Frauenmedien das grüne Themenfeld stärker bearbeiten sollten, um so die gravierenden Wissenslücken zu stopfen.

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