Nachhaltigkeitsstudie für Automobilhersteller: Japaner und Franzosen führen

Nachhaltigkeitsstudie für Automobilhersteller: Japaner und Franzosen führen

Die Klimaeffizienz der gegenwärtigen Fahrzeugflotte, die Stärke bei der Entwicklung von emissionsarmen Zukunftstechnologien und die Tragfähigkeit der Lieferantenbeziehungen standen beim Nachhaltigkeitsrating der Bank Sarasin im Mittelpunkt. Gemessen an diesen Kriterien überzeugen der japanische Hersteller Toyota und Peugeot aus Frankreich. Honda hat sich gegenüber dem Vorjahr auf Platz 3 verbessert. Im oberen Mittelfeld folgen Volkswagen, die übrigen deutschen Hersteller sowie Renault und Ford. Fiat hat gegenüber dem Vorjahr verloren und schneidet zusammen mit Nissan und General Motors unterdurchschnittlich ab. Nur Toyota und Honda zeigen Schwerpunkt bei längerfristiger Ausrichtung Der Trend zum Hybridantrieb ebnet laut Sarasin mittel- bis langfristig den Weg für die Elektrifizierung des Antriebsstranges und Neuerungen im gesamten Energiemanagement der Fahrzeuge. Zudem werden alternative Kraftstoffe an Bedeutung gewinnen. Toyota und Honda halten in Bezug auf die Stärke ihres Technologie-Portfolios die Branchenführerschaft, gefolgt von Peugeot, Volkswagen und Daimler. Bei den meisten Herstellern besteht jedoch ein Übergewicht in der kurzfristigen Technologiestärke. BMW ist langfristig schmal positioniert und Fiat schneidet diesbezüglich am schlechtesten ab. Nur Toyota und Honda zeigen einen Schwerpunkt bei der längerfristigen Ausrichtung. „In der jüngsten Zeit hat insbesondere der Elektromotor stark an Profil gewonnen“ so Sarasin. Mit BYD ist ein chinesischer Batteriehersteller kürzlich zum Autobauer mutiert und zahlreiche Kleinstunternehmen versuchen Elektrofahrzeuge zur Marktreife zu bringen. Unter den großen Herstellern ist die Strategie von Renault-Nissan am stärksten auf Elektrofahrzeuge ausgerichtet. 

Mehr zum Thema