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Nachhaltigkeitsstudie von Sarasin: Briten und Franzosen vorne

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Dies geht aus der Studie „Auf nachhaltige Gebäude bauen“ der Bank Sarasin hervor. Lediglich 64 der insgesamt 160 untersuchten Immobilienbetreiber und Immobilienaktienfonds (Reits) aus 17 Ländern konnten als nachhaltig eingestuft werden. Bei der Bewertung von Gebäuden wurden Kriterien wie Umwelt, Wohlbefinden und Gesundheit sowie Gebäudenutzung und Umfeld berücksichtigt. Die Bewertung von Immobiliengesellschaften basiert auf der allgemeinen Methode von Sarasin zur nachhaltigen Unternehmensbewertung, die auf die Besonderheiten der Branche angepasst wurde. Am besten schnitten zwei britische Reits ab: Land Securities und British Land. Die beiden französischen Immobiliengesellschaften Gecina und Unibail-Rodamco folgten auf dem zweiten Platz. Die meisten Unternehmen mit unterdurchschnittlicher Bewertung stammen aus dem asiatischen und amerikanischen Raum. „Während in Europa Umweltanforderungen durch gesetzliche Mindestvorschriften festgelegt werden, herrschen in Asien und den USA freiwillige Standards und Zertifikate vor”, begründet Sarasin die Studienergebnisse. Doch auch unter den asiatischen Unternehmen gibt es Ausnahmen. Der japanische Immobilienbetreiber Mitsubishi Estate schneidet hier überdurchschnittlich ab. Immobilien stellen laut Sarasin den größten Endverbrauchsektor von Energie dar. Der Bau und der Betrieb von Gebäuden sind nach Angaben der Schweizer Bank für 40 Prozent des globalen Primärenergieverbrauchs verantwortlich. „Vor allem bei der Sanierung von Altbauten besteht ein riesiges und weitgehend ungenutztes Potential für die Einsparung von Energie und die Reduktion von Emissionen“, erklärt Studienautor Klaus Kämpf. Die zunächst höheren Ausgaben würden sich durch geringere Nebenkosten, höhere Mieteinnahmen und einen besseren Marktwert auszahlen.

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