Natixis-Chefstratege David Lafferty

Die Grenzen der Geldpolitik

David Lafferty, Chefstratege bei Natixis Investment Managers | © Natixis IM

David Lafferty, Chefstratege bei Natixis Investment Managers Foto: Natixis IM

In der zweiten Jahreshälfte 2019 wird immer klarer, dass sich die Weltwirtschaft verlangsamt. Und obwohl es eigentlich noch zu früh ist, um zu sehen, ob aus dieser schleichenden Verlangsamung eine veritable Rezession wird, scheint es für die Notenbanker klar zu sein: Nach dem Zinsschritt ist vor dem Zinsschritt. Das ist nicht ohne Risiko.

Nach dem Zinsschritt von dieser Woche wird die Federal Reserve den US-Leitzins bis zum Jahresende mindestens noch einmal senken und am Ende die Ankäufe von Vermögenswerten wieder aufnehmen – schon allein um die Bilanz stabil zu halten. Ebenso bereitet sich die EZB darauf vor, die Zinsen in noch negativere Gefilde zu lenken, und die Anleihekäufe dürften noch vor Jahresende wieder beginnen. Die Bank of England kann da nicht weit zurückbleiben, da schließlich die Wahrscheinlichkeit eines harten Brexits wächst.

Riskante Strategie

Außerordentliche Geldpolitik...

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