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CT (Lux) American Smaller Companies „Mit uns buchen Anleger US-Nebenwerte mit risikobereinigter Rendite ins Portfolio“

Börsenhändler in New York
Börsenhändler in New York: Der aktuelle Bewertungsabschlag bei Small Caps ist ungewöhnlich, traditionell notieren sie eigentlich mit einem Aufschlag gegenüber Large Caps. | Foto: Imago Images / Xinhua

Herr Ubaka, US-Small Caps haben im vergangenen Jahr schlechter abgeschnitten als der breite US-Markt, auch zu Jahresbeginn 2024 schwächelt die Anlageklasse. Sie sehen dennoch Anzeichen der Besserung – warum?

Louis Ubaka

Louis Ubaka: Wir halten Small Caps derzeit aus mehreren Gründen für interessant. Zum einen sind kleinere Unternehmen im Allgemeinen stärker von der US-Wirtschaft abhängig; je niedriger die Marktkapitalisierung, desto mehr Umsätze werden im Inland statt im Ausland erzielt. Zwar schwächt sich aktuell die Weltwirtschaft ab, aber die US-Wirtschaft mit ihren 337 Millionen Verbrauchern könnte sich als widerstandsfähiger als der Rest der Welt erweisen. US-Small Caps könnten sich vor diesem Hintergrund als Gewinner herauskristallisieren.

Zum anderen sind Small Caps breiter diversifiziert als die Gruppe der Large Caps. Die „Magnificent Seven“ haben eine starke Outperformance verzeichnet; das Gewicht der IT-Unternehmen und Kommunikationsdienstleister im S&P 500 wiegt sehr schwer. Doch in den nächsten zehn Jahren könnte die Marktgewichtung ganz anders aussehen als in den vergangenen zehn Jahren. Geht man davon aus, dass sich die Marktfaktoren, die die bisherige Aktienperformance stimuliert haben, verändern könnten, dann sind Small Caps auf Indexebene viel stärker diversifiziert und sollten daher auch eine diversifizierte Performance liefern.

Derzeit scheint auch deren Bewertung chancenreich zu sein.

Ubaka: Das ist der dritte Punkt, ja. Small Caps haben zuletzt schlechter abgeschnitten als Large Caps, was den Bewertungsunterschied zwischen Small und Large Caps auf Höchststände getrieben hat, die wir in den vergangenen zehn oder sogar 20 Jahren nicht mehr gesehen haben. Wir haben einen Punkt erreicht, an dem Small Caps mit einem Abschlag zu ihrem historischen Durchschnitt notieren. Der Bewertungsabschlag ist ungewöhnlich, denn Small Caps notieren traditionell eigentlich mit einem Aufschlag gegenüber Large Caps.

Betrachtet man alle drei genannten Faktoren zusammen, erscheinen Small Caps derzeit besonders interessant.

Small Caps sind oft stärker verschuldet als größere Unternehmen. Die Aussicht auf allmählich sinkende Zinsen dürfte zur Stabilisierung der Small Caps beitragen, oder?

Ubaka: Ja, bei den kleinen Unternehmen ist der Verschuldungsgrad tendenziell höher. Außerdem sind ihre ausstehenden Schulden in der Regel eher variabel strukturiert und nicht fest verzinst. Größere Unternehmen haben tendenziell mehr festverzinsliche Schulden. Wenn die Zinsen sinken, profitieren Small Caps daher überproportional, da ihre Zinskosten zurückgehen, was ihre Profitabilität stärkt.

 

Was müssen Anleger wissen? Was spricht noch für kleine, innovative Player?

Ubaka: Wir sollten die M&A-Aktivitäten im Blick behalten. Small Caps sind eine Anlageklasse, die sehr stark von M&A-Aktivitäten profitiert. Durch die hohen Zinsen und teuren Finanzierungskosten haben die M&A-Aktivitäten zuletzt abgenommen. Im Konsens gehen die Analysten davon aus, dass zum Jahresende 2024 die US-Zinsen zu sinken beginnen. Das wird kleineren Unternehmen nicht nur in Form von niedrigeren Zinskosten zugutekommen, sondern führt auch zu mehr M&A-Aktivitäten und Private-Equity-Transaktionen und lockt größere strategische Käufer in den Markt, die viele dieser kleinen Unternehmen aufkaufen. 

Welche Branchen sehen Sie als besonders chancenreich für Anleger an?

Ubaka: Technologie und KI sind momentan sehr gefragt, hier können Small Caps profitieren. Wir sehen Chancen bei den „Schaufelherstellern“ im Bereich KI, die die Grundlagen für den weiteren Ausbau der KI-Struktur schaffen. Auch in den Bereichen Cybersicherheit und Cloud-Computing gibt es jede Menge gut aufgestellte Unternehmen. Industriewerte sind ebenfalls sehr spannend; sie profitieren von den dringend nötigen Infrastrukturausgaben und dem Inflation Reduction Act in den USA. Das verschafft diesen kleineren Unternehmen unserer Meinung nach erheblichen Schub.

Nicht zu vergessen der Gesundheitssektor. Auch hier gibt es viele spannende und innovative Small-Cap-Unternehmen.

Small-Cap-Anlagen gelten als risikoreicher als Investitionen in große Unternehmen. Wie kompensieren Sie dieses Manko im Portfolio?

Ubaka: Kleinere Unternehmen werden weniger umfangreich analysiert. Darin liegt eine Chance, weil es viele unzureichend bepreiste Unternehmen gibt, die von den Marktteilnehmern übersehen werden. Für das Portfolio des CT (Lux) American Smaller Companies können wir aus insgesamt 2.500 Aktien auswählen, wir greifen folglich auf ein sehr attraktives und breit diversifiziertes Auswahluniversum zurück.

Welche Alleinstellungsmerkmale bringt der CT (Lux) American Smaller Companies gegenüber anderen Mitbewerbern mit?

Quelle Fondsdaten: FWW 2024

Ubaka: Kleinere Unternehmen gelten, wie von Ihnen erwähnt, als risikoreichere Anlageklasse, das ist uns bewusst. Wir achten daher genau auf die risikobereinigte Rendite und nicht nur auf die reine Rendite. Wir würden unseren Kunden keinen Gefallen tun, wenn wir in einem Jahr spektakuläre Renditen erzielen und im nächsten tiefrote Ergebnisse abliefern. Wir setzen alles daran, wiederholbare Renditen bei einem attraktiven Risikoniveau zu erzielen. Mit uns buchen Anleger US-Nebenwerte mit risikobereinigter Rendite ins Portfolio.

Wie erreicht Ihr Team eine risikobereinigte Rendite?

Ubaka: Mittels eines zweistufigen Ansatzes. Der Bottom-up-Auswahl, für die 20 bis 25 erfahrene Aktienanalysten intensives Research vornehmen, folgt die gezielte, faktor- und sektorneutrale Portfolioallokation. Sie soll den Einfluss der Top-down-Makrofaktoren abmildern. Ziel ist es, im Dienst unserer Anleger attraktive, risikobereinigte Renditen zu erzielen. Mit Erfolg: Auf 5-Jahres-Sicht hat der CT (Lux) American Smaller Companies eine Rendite von 77,5 Prozent (Stand: 10. Juni 2024) erzielt.

  • Mehr zum CT (Lux) American Smaller Companies hier.

 

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