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Negativ-Zinsen nach SNB-Entscheid

UBS bittet Großkunden zur Kasse

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UBS wird von Unternehmen und institutionellen Kunden für hohe Einlagen Gebühren verlangen. Vor kurzem hatte die Schweizerische Nationalbank (SNB) die Deckelung des Franken gegenüber dem Euro aufgegeben und Negativzinsen für Sichteinlagen eingeführt.

Die außergewöhnlichen Marktbedingungen verbunden mit höheren aufsichtsrechtlichen Anforderungen bezüglich der Liquiditätsverpflichtungen der Banken hätten dazu geführt, dass die UBS Gebühren für hohe Summen auf Konten von Firmen und Institutionen verlange, teilte die größte Schweizer Bank am Dienstag per E-Mail mit.

Die Banken müssen für ihre Einlagen bei der SNB - soweit sie eine vorher festgelegte Grenze überschreiten - 0,75 Prozent zahlen. Credit Suisse, die zweitgrößte Bank der Schweiz, kündigte vergangene Woche an, institutionelle Kunden sowie große Unternehmen mit Zinsen zu belasten, wenn sie bestimmte Vermögenswerte hielten. Die älteste Genfer Bank, Cie. Lombard, Odier SCA erhebt Gebühren auf Geldkonten, die sie nicht verwaltet und die ein Guthaben von mehr als 100.000 Franken haben.

Die Negativzinsen für Guthaben sollen Anlagen in Franken weniger attraktiv machen, nachdem die Zentralbank am 15. Januar den Frankendeckel aufgab. Der Franken kletterte daraufhin um bis zu 41 Prozent gegenüber dem Euro und legte auch gegenüber anderen Währungen zu.

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