Besiegeln die künftige Kooperation in Frankfurt (v.l.n.r.): Thomas Gotta, vv.de; Roland Meier, Prive; Kay Behrmann, vv.de; Julian Schillinger, CTO Privé; Benjamin Cmiel, Projektmanagement Privé

Besiegeln die künftige Kooperation in Frankfurt (v.l.n.r.): Thomas Gotta, vv.de; Roland Meier, Prive; Kay Behrmann, vv.de; Julian Schillinger, CTO Privé; Benjamin Cmiel, Projektmanagement Privé

Neue Partnerschaft

Finance Base Privé und vv.de Finanzsysteme kooperieren bei Kundenprojekten in Deutschland

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Privé Managers zeichnet sich durch verschiedene miteinander verlinkte Module aus, welche einzeln – je nach Bedarf – aktiviert oder auch deaktiviert werden und in ihrer Gesamtheit den vollständigen Asset Management und Beratungsprozess abbilden können. Funktionalitäten, die bisher durch verschiedene Systeme zusammengetragen werden mussten, sind bei Privé Managers auf einer einheitlichen Plattform verfügbar, wie etwa CRM, Portfolio Management, Orderabwicklung, Risikokontrolle, Reporting und Vermögensplanung. Module zur Workflow-Steuerung und moderne Apps für den Kundenzugriff setzen darauf auf.

Privé Managers wurde 2011 von Bankern und Asset Managern mit zusammen knapp 70 Jahren Erfahrung im Finanz-Bereich gegründet und hat neben der Zentrale in Hong Kong lokale Vertretungen in Wien, Singapur und Seoul. Seit dem Jahr 2014 wird die Privé Plattform auch in Deutschland angeboten, diese Aktivitäten werden seit dem Vorjahr von der deutschen Tochtergesellschaft Finance Base Privé GmbH wahrgenommen.

Die „vv.de Finanzsysteme GmbH“ bringt Implementierungs- und Projektexpertise in die Kooperation mit ein. Durch die jahrelange Erfahrung im Einsatz von IT-Lösungen bei Vermögensverwaltern und Fondsmanagern werden Einführungsprojekte, aber auch Betrieb und Weiterentwicklung optimal unterstützt. „Als Privé Partner werden wir Aufträge zur neutralen Beratung einer Systemauswahl nicht mehr annehmen. Wir sind aber überzeugt, dass Privé Managers eine herausragende Rolle in der Branche erreichen wird, dass wir damit auf das richtige Pferd setzen“, so Thomas Gotta, Geschäftsführer bei vv.de.

Roland Meier vom Business Development bei Privé Managers möchte sich von anderen Fintech-Unternehmen durch handfeste Vorteile absetzen: „Wir wollen die Stärke der Maschine mit jener der menschlichen Berater miteinander vereinen“. Eine Automatisierung greift dort, wo der Robo-Kollege besser ist: Schnelligkeit, Verfügbarkeit und Genauigkeit. Das Verständnis für den Kunden, Instinkt und Einfühlungsvermögen, bleiben dem menschlichen Berater vorbehalten, der von den Portfolio-Management Funktionen unterstützt wird.

Durch einen zentral verwalteten Betrieb der Systeme können die Module günstiger angeboten werden, als bei individuellen Serverinstallationen auf Kundenhardware. Zudem werden nötige Änderungen, etwa bei neuen regulatorischen Anforderungen, schnell für alle Anwender bereitgestellt. Wer in diesen Monaten an der Umsetzung von MAR und MiFID-II arbeiten musste, wird diese Entlastung zu schätzen wissen.

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