Aktualisiert am 28.01.2020 - 17:29 UhrLesedauer: 1 Minute

Neue Plattform für Publikums-Hedge-Fonds

LFG-Chef Johan Groothaert
LFG-Chef Johan Groothaert

Die neue Plattform entspricht dem Open-Architecture-Ansatz, bei dem Produkte unterschiedlicher Anbieter unter einem Dach vertrieben werden. Bis zu 100 Hedge-Fonds-Anbieter können die Plattform nutzen, um in Luxemburg ansässige Hedge-Fonds oder Dach-Hedge-Fonds aufzulegen, die den europäischen Richtlinien für Publikumsfonds entsprechen.

LFG will den Hedge-Fonds eine größere Auswahl an Kontrahenten für Transaktionen und Swaps anbieten. Laut dem LFG-Vorstandsvorsitzenden Johan Groothaert könnte ein Fonds „mit Leichtigkeit“ einen halben Prozent seiner jährlichen Kosten einsparen, wenn er bei Transaktionen den günstigeren Preis wählt.

Groothaert war früher zusammen dem Ganymede-Gründer Gareth James bei der Deutschen Bank tätig. Dort hatten die beiden unter anderem an der Gestaltung einiger Hedge-Fonds-Produkte mitgewirkt, um diese für deutsche Privatanleger zugänglich zu machen.

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