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Neue RLV von Barmenia: Schwergewichte zahlen mehr

Quelle: Fotolia
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Dabei kann der Versicherte innerhalb der ersten zehn Vertragsjahre entscheiden, ob er einen konstanten oder einen variablen Beitrag zahlen will. Die variable Prämie wird für ein Jahr berechnet, sie entspricht damit dem individuellen Risiko des Kunden in diesem einen Jahr. Wie hoch der Beitrag ist, hängt davon ab, welcher Risikoklasse der Kunde angehört. In die Kategorie „Preferred Nichtraucher“ (entspricht der Risikogruppe 1) schaffen es, wie der Name schon sagt, nur Nichtraucher, die außerdem eine bestimmte Gewichtsgrenze nicht überschreiten, einen risikoarmen Job haben und keinen gefährlichen Hobbys nachgehen. Zur zweiten Risikogruppe gehören Nichtraucher, die eines der anderen Kriterien der Risikogruppe 1 nicht erfüllen. In der dritten Kategorie landen schließlich die Raucher. Ein 30-jähriger Mann, der einen Vertrag über 20 Jahre mit einer Versicherungssumme von 100.000 Euro bei der Barmenia abschließt, zahlt wenn er der Risikogruppe 1 angehört, monatlich 15,33 Euro. Gehört er zur dritten Risikokategorie sind es 31,96 Euro im Monat. Zu besonderen Anlässen, etwa der Geburt eines Kindes, kann der Kunde die Versicherungssumme ohne erneute Gesundheitsprüfung erhöhen. Sie entfällt auch, wenn der Versicherte sich entscheidet, die Risikolebensversicherung in eine Kapitallebensversicherung umzuwandeln. Diese Option gilt für die ersten zehn Vertragsjahre. Wird der Barmenia-Kunde unheilbar krank und bescheinigen ihm Ärzte eine Restlebenszeit von nicht mehr als zwölf Monaten, kann er sich die vereinbarte Vertragsleistung auch noch zu Lebzeiten auszahlen lassen. Diese Möglichkeit hat er bis 15 Monate vor Vertragsende.