Urs Baumann, der ab März von Martin Bisang den Vorstandsvorsitz der Bellevue Group übernimmt, will sich auch finanziell an der Finanzgruppe beteiligen. Laut Berichten Schweizer Medien kauft der ehemalige Swisscard-Chef verstärkt Bellevue-Aktien. Damit wolle der neue Firmenchef „seine unternehmerische Motivation dokumentieren“, erklärte Walter Knabenhaus, Verwaltungsratspräsident der Bellevue Gruppe, gegenüber dem „Tages-Anzeiger“.

Darüber hinaus bekommt Baumann nach Unternehmensinformationen einen größeren Teil seines Gehalts in Aktien ausgezahlt. Damit dürfte seine Beteiligung an der Bellevue Group nach kurzer Zeit über die meldepflichtige Grenze von 3 Prozent steigen.

Laut dem „Tages-Anzeiger“ sind jedoch die Aktien, die Baumann als Lohn erhält, fünf Jahre lang gesperrt. Nur wenn das Unternehmen die mittelfristigen Ziele erreicht, wird Baumann über die Aktien verfügen können.