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Neuer Online-Rechner

Verbraucherzentrale wirbt für Sparen mit Aktienfonds

Wer in Aktien investiert, kann sein Geld verlieren. Sicherer ist es zwar, Ersparnisse auf ein Festgeldkonto zu packen. Doch angesichts der niedrigen Zinsen fällt die Rendite derzeit sehr mager aus. Daher sollten sich Sparer nach Meinung der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg fragen: Wie riskant sind Aktien-Investments wirklich? Um bei der Suche nach der Antwort zu helfen, haben die Stuttgarter jetzt einen neuen Online-Rechner freigeschaltet.

Die drei Charts zeigen die reale Rendite eines Sparers, der stetig zu je 50 Prozent in Aktienfonds und Festgeld investiert, bei unterschiedlichen Anlagedauern. >> Vergrößern! Foto: Screenshot Online-Rechner der Verbraucherzentrale BW
Eingeben müssen die Nutzer in den Rechner erstens einen einmaligen Anlagebetrag oder eine monatliche Sparrate, zweitens ihren Anlagezeitraum und drittens das Mischungsverhältnis zwischen einer Anlage in Festgeld und/oder Aktien. Nach einem Klick zeigt das Ergebnis, wie sich das Gesamtvermögen in der Vergangenheit entwickelt hätte, sowie die in dem jeweiligen Zeitraum zu erwartenden geringsten und höchsten Wertverluste.

„Rendite und Risiko sind zwei Seiten derselben Medaille“
Niels Nauhauser, Verbraucherzentrale Baden-Württemberg

Niels Nauhauser, Verbraucherzentrale Baden-Württemberg

„Der Renditerechner hilft Verbrauchern, eine bedarfsgerechte Anlagestrategie auf Grundlage historischer Daten zu planen“, sagt Niels Nauhauser von der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg. „Rendite und Risiko sind zwei Seiten derselben Medaille. Unsere Daten zeigen, wie erfolgreich eine Anlagestrategie mit unterschiedlichen Aktienquoten in der Vergangenheit gewesen wäre und wie stressig diese für den Anleger war“.

Als Beispiel nennt Nauhauser die monatliche Anlage von 100 Euro über einen Zeitraum von 35 Jahren. Das Geld fließt stets zur Hälfte in Festgeld und in Indexfonds, die den Aktienmarkt breit abbilden. Das ergab im Durchschnitt eine reale Rendite von 3,8 Prozent jährlich. Wer stattdessen nur auf Festgeld setzte, konnte selbst im besten Fall mit einer Rendite von 3,1 Prozent kein besseres Ergebnis erzielen als im schlechtesten Fall mit kostengünstigen Aktienfonds.

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