Johannes Führ

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Neuer Rentenfonds kauft Papiere vom Mittelstand

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Der neue Fonds soll die höheren Renditen, die mittelständische Unternehmen derzeit im Vergleich zu anderen Emittenten zahlen müssen, kassieren. Gleichzeitig sollen die Anlagerisiken möglichst breit gestreut sein.

Das Portfolio-Management berücksichtigt maximal 20 Prozent von Unternehmen ohne Rating, auch wenn viele mittelständische Unternehmen inzwischen ungeratete Anleihen erfolgreich am Markt platzieren.

Für die Bewertung der Bonität von Unternehmen nutzt das Johannes-Führ-Portfolio-Management das hauseigene computergestützte Analyseprogramm „Credit Research & Investment Process System“ (Crips), das rund 300 Emittenten weltweit enthält. Aus diesem Spektrum baut das Portfolio-Management ein über verschiedene Sektoren und Laufzeiten verteiltes Portfolio.

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Ein einzelner Emittent soll maximal 1 Prozent des Fondsvolumens ausmachen. Durch aktives Laufzeiten-Management wird das Portfolio auf Zinsentwicklungen angepasst. Um Währungsrisiken auszuschließen, beschränkt sich der Fonds auf Euro-Anleihen.

„Die stark wachsende Zahl von Anleihenemissionen mittelständischer Unternehmen zeigt, dass sich im Euro-Rentenmarkt eine neue Gruppe von Schuldnern etabliert“, meint Johannes Führ, Präsident des Verwaltungsrates der Johannes Führ Vermögensverwaltung zum Markt. „Die Anleihen mittelständischer und familiengeführter Gesellschaften bieten nicht nur häufig eine bessere Bonität, sondern auch eine höhere Rendite als Staatsanleihen, Pfandbriefe oder Anleihen von Großkonzernen.“

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