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Windräder nahe der italienischen Stadt Sassari auf Sardinien: Die Wende in Richtung nachhaltige Energien erfordert große Investitionen in Infrastruktur | © Getty Images

Neues Produkt Bantleon bringt Aktienfonds für Infrastruktur

Die Fondsgesellschaft Bantleon startet den Aktienfonds Bantleon Select Infrastructure. Das Portfolio enthält Aktien von Unternehmen, die in Sachen Basis-Infrastruktur tätig sind. Die Portfoliomanager wählen Aktien nach fundamentalen Kriterien aus und berücksichtigen dabei auch nichtfinanzielle Daten (Environment, Social, Governance – ESG). Anteilsklassen gibt es für Privatanleger (ISIN: LU1989515793) und Institutionelle (LU1989515447).

Mit diesem Ansatz soll das Portfoliomanagement globale, strukturelle Trends wie demografischer Wandel, Urbanisierung, knappe Ressourcen und Digitalisierung nutzen. Infrage kommen vor allem Transport, Versorger und passive Telekommunikationsinfrastruktur mit monopolistischen Geschäftsmodellen, hohen Markteintrittsbarrieren und stabilen laufenden Erträgen.

Aus 300 thematisch vorausgewählten Unternehmen werden Einzeltitel nach den folgenden Kriterien ausgewählt: Bewertung, langfristig überdurchschnittliches Wachstum (Kurs- und Dividendengewinne) und langfristig sicheres regulatorisches Umfeld. Darauf folgt eine gründliche Analyse von Geschäftsmodell, Wachstumsaussichten, Wettbewerbsposition und Marktumfeld sowie von Nachhaltigkeitskriterien. Ausgeschlossen sind zum Beispiel Energieproduzenten mit einem hauptsächlich auf fossilen Brennstoffen beruhenden Energiemix. Ebenso tabu sind Segmente des traditionellen Energiesektors, wie Ölexploration und -förderung, sowie Versorger, die hauptsächlich mit Kohle arbeiten. Ins Portfolio kommen am Ende 35 bis 50 Titel mit Schwerpunkt auf Europa.

Außerdem will Bantleon seine volkswirtschaftliche Abteilung nutzen. Welche Unterbranchen wie stark ins Portfolio kommen, richtet sich nach Zins- und Inflations-Sensitivität in Abhängigkeit von der Konjunktur.

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