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„Nicht akzeptabel“

EDV-Panne in der Finanzverwaltung

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Aufgrund einer Panne im Datenverarbeitungssystem der Finanzverwaltung liegen Einkommenssteuererklärungen mit der Anlage KAP für Kapitalerträge bereits seit Wochen unbearbeitet bei den Finanzämtern. In einigen Bundesländern wird es sogar bis Mai dauern, bis Sparer und Anleger ihren Steuerbescheid und damit ihre Steuererstattung erhalten, berichtet der BdSt. 

„Nicht akzeptabel“, meint die Interessensvertretung der deutschen Steuerzahler. „Die Bürger sind verpflichtet, ihre Erklärungen pünktlich einzureichen – darum muss die Finanzverwaltung dafür sorgen, dass sie auch bearbeitet werden“. 

Die Finanzverwaltung müsse sich an privaten Softwareanbieter ein Beispiel nehmen, die ihre Programme längst angepasst hätten, so der BdSt. Sollten die IT-Mitarbeiter der Finanzämter die Probleme nicht in den Griff bekommen, „muss darüber nachgedacht werden, sich am privaten Markt Unterstützung zu holen und entsprechende Stellen in der Verwaltung einzusparen“.

Hintergrund: Am 31. Dezember 2013 ist eine Übergangsregelung zur Berücksichtigung von alten Spekulationsgeschäften ausgelaufen. Daher musste die Steuersoftware für das Jahr 2014 neu programmiert werden. Allerdings hatte die Finanzverwaltung dafür fünf Jahre Zeit, da die Neuregelung nach BdSt-Angaben spätestens seit der Einführung der Abgeltungssteuer im Jahr 2009 bekannt sein müsste.

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