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„Nicht entscheidend, ob Honorare oder Provisionen fließen“ Mifid II: Das wünschen sich unabhängige Vermögensverwalter von den Regulierern

Das Gebäude der EU-Kommission in Brüssel: Vier Vermögensverwalter haben ihre Wünsche an die Regulierungsbehörden in Sachen Mifid II formuliert. Foto: Getty Images

Das Gebäude der EU-Kommission in Brüssel: Vier Vermögensverwalter haben ihre Wünsche an die Regulierungsbehörden in Sachen Mifid II formuliert. Foto: Getty Images

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Ernst nahmen sie sich Zeit, nun verlangen sie den Marktteilnehmer Schnelligkeit ab: In der Diskussion um Mifid II kommen EU- und nationale Regulierungsbehörden nicht gut weg. Doch statt zu kritisieren wäre es sinnvoller, konstruktive Vorschläge zur Verbesserung der Regulierungsvorschriften zu unterbreiten. Die vier von DAS INVESTMENT.com befragten Vermögensverwalter machen genau das. Lesen Sie, was sich die Finanzprofis von den Behörden konkret wünschen würden. 

Markus Korfmacher von Capitell Vermögens-Management

In einer immer komplexeren Welt liegt die Genialität in der Konzentration auf das Wesentliche. Die Vielzahl der aktuellen und noch zu erwartenden gesetzlichen Vorgaben erweckt den Eindruck, dass der Regulierer das Ziel aus den Augen verloren hat. Statt sich in der Regulierung von Details zu verlieren wäre es sinnvoller, sich mit dem Wesen der Dinge zu beschäftigen. 

In der Finanzindustrie geht es um Geld, sehr viel Geld und um gesamtwirtschaftliche Verantwortung. Nur wenn das Individuum für seine Handlungen nachhaltig zur Rechenschaft gezogen werden kann, kehrt die Ordnung in das System wieder zurück. Hiervon sind wir trotz einer Vielzahl von neuen Gesetzen seit der Finanzkrise weit entfernt.