Nicht nur Kaffee und Blumen

Fairtrade bringt fair gehandeltes Gold nach Deutschland

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Fair gehandelte Kaffee-Spezialitäten, Schoko-Tafeln und Blumensträuße findet man in Deutschland mittlerweise fast überall. Der Siegel des Vereins Fairtrade soll garantieren, dass Produkte aus Entwicklungsländern nicht unter menschenunwürdigen Bedingungen produziert wurden. Das geht auch bei Gold. Rechtzeitig zum Weihnachtsgeschäft will Fairtrade fair gehandeltes Gold in deutsche Juweliergeschäfte bringen. Damit sollen die Arbeitsbedingungen für Minenarbeiter und ihre Familien verbessert werden.

Fairtrade verhandle gerade mit Scheideanstalten und Juwelieren, berichtet die F.A.Z. in ihrer Online-Ausgabe. 

Neu ist die Idee nicht: Juweliere in Australien, Belgien, Dänemark, Kanada, Großbritannien, den Niederlanden und sogar Hongkong arbeiten bereits mit Fairtrade zusammen. In Deutschland allerdings ist Goldschmuck mit Fairtrade-Siegel nach F.A.Z.-Informationen nur bei Bert Hofmeester in Weitingen bei Tübingen erhältlich. Der holländische Juwelier soll den Siegel im Juni erhalten haben. 

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