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Nordea-Fondsmanagerin Alexandra Christiansen „Der Wandel braucht die schweren Jungs“

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In welcher Form hat der Ukraine-Krieg die Zielsetzungen Ihres Fonds beeinflusst?

Christiansen: Das war in der Tat ein Stresstest. Einerseits haben viele unserer Firmen nach Kriegsbeginn massiv an Wert gewonnen. Die Aktienkurse vieler Stahlproduzenten sind regelrecht explodiert. Auf der anderen Seite wurde etwa in Deutschland angesichts der Gasknappheit wieder mehr Kohle verbrannt, so dass die Emissionsbilanz vieler Konzerne sich zumindest vorübergehend verschlechterte. Langfristig könnte der Krieg aber den Umbau der Energieversorgung beschleunigen, so dass zum Beispiel Wind- oder Solarkraft eine wichtigere Rolle spielen könnten.

Bei der Dekarbonisierung setzen viele auf Wasserstoff als universalen Energieträger. Sie klangen vorhin sehr skeptisch. Können Sie das näher erläutern?

Christiansen: Bei Wasserstoff sind wir eher skeptisch, denn die technischen Probleme bei Herstellung und Transport sind...

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