Normaler Störfall?

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Der Templeton Euro Liquid Reserve sei „eher ein Cash-Plus-Vehikel“; Vergleiche mit Fonds, die so gemanagt werden, dass ein stabiler Nettoinventarwert erhalten bleibt, seien „nicht angebracht“. Im Klartext heißt das: Wer seinen Kunden so etwas als Geldmarktfonds verkauft hat, ist selbst schuld.  Wenn eine Gesellschaft es sich so einfach macht, muss sie auf kritische Fragen gefasst sein. Zum Beispiel auf jene, welches andere Produkt in der Palette denn den gewünschten stabilen Nettoinventarwert erwarten lässt. Und, da es ein solches Produkt bei Franklin Templeton offenbar nicht gibt: Warum erfolgte nie eine Warnung an jene Partner, die den in der Vergangenheit eher selten durch „Cash-Plus“-Renditen auffallenden Templeton Euro Liquid Reserve seit Jahren ganz selbstverständlich für jene Templeton-Kunden nutzen, die sich in turbulenten Zeiten vorübergehend aus Aktien verabschieden wollen? Drittens, und das betrifft die ganze Branche: Schafft es Vertrauen, kritische Anmerkungen zur Anlagepolitik reflexartig mit dem Hinweis auf die neuen Freiheiten der EU-Richtlinie Ucits III zu parieren?