November-Crash für chinesische Fondsanleger

Chinesische Fondsanleger erlitten im November die größten Verluste seit Jahren: Im Schnitt verbuchten Publikumsfonds für einheimische Investoren einen Wertverlust von rund 11 Prozent, belegen Zahlen des Datenanbieters Lipper. Besonders hart getroffen hat es reine Aktienfonds, die im Schnitt ein Minus von etwa 15 Prozent erzielten.

Kein Wunder: Denn Lipper zufolge ist der Markt für chinesische A-Aktien, die fast ausschließlich Chinesen kaufen dürfen, im November um 18 Prozent eingebrochen. Das sei der größte Verlust innerhalb eines Monats seit Juli 1994 gewesen. Für den Crash nennt Lipper mehrere Gründe: Leitzinserhöhungen, strengere Vorschriften für Investmentfonds, eine Flut neuer Aktien und hohe Bewertungen hätten die Anleger zu Anteilsverkäufen animiert.

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