November-Zahlen von Lipper

Französischer Fondsmarkt überrascht

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Nach einem schwachen Oktober konnte die europäische Investmentindustrie im November wieder hohe Mittelzuflüsse (+21,6 Milliarden Euro) in langfristig orientierte Investmentfonds verzeichnen. Dabei erfreuten sich Mischfonds und Multi-Asset-Produkte (+10,3 Milliarden Euro) der größten Beliebtheit bei europäischen Investoren. Gliedert man die Mittelbewegungen nach den einzelnen Herkunftsdomizilen der Fonds auf, zeigt der November ein ungewöhnliches Bild. In den vergangenen Monaten wurden die Mittelzuflüsse häufig von Fonds aus Italien und Spanien dominiert. Dagegen standen im November Fonds aus Frankreich (+8,2 Milliarden Euro) und Deutschland (+3,3 Milliarden Euro) gefolgt von Fonds aus Italien (+1,7 Milliarden Euro) an der Spitze der Tabelle. Weniger erfolgreich lief es für Fonds aus Großbritannien (-1,6 Milliarden Euro), Belgien (-1,3 Milliarden Euro) und Schweden (-0,3 Milliarden Euro), die die letzten Plätze belegen.

Dass die internationalen Fondsdomizile Luxemburg und Irland trotz ihrer Spitzenposition bei dem Absatz von Aktienfonds (+3,7 Milliarden Euro), Rentenfonds (+8,0 Milliarden Euro) und Mischfonds (+4,4 Milliarden Euro) keinen Spitzenplatz bei den Gesamtmittelbewegungen einnehmen, zeigt wie stark der Einfluss der Mittelbewegungen in Geldmarktfonds auf die Gesamtbilanz ist.

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