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Nürnberger startet Pflege-Tarif

Namensgeber der geförderten Pflegetarife: Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr. Quelle: Getty Images
Namensgeber der geförderten Pflegetarife: Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr. Quelle: Getty Images
Förderberechtigt ist jeder gesetzlich oder privat Pflegepflichtversicherte, der über 18 Jahre alt und bei Vertragsabschluss nicht pflegebedürftig ist. Der Tarif NPV sieht in Pflegestufe 0 (bei Demenz) eine Leistung von 10 Prozent des versicherten Pflegegeldes vor.

Die Leistung steigt mit Erreichen der nächsten Pflegestufe an (Pflegestufe I 20 Prozent, Pflegestufe II 30 Prozent, Pflegestufe III 100 Prozent). Gesundheitsfragen gibt es – wie vom Gesetzgeber verlangt – ebenso wenig wie Leistungsausschlüsse oder Beitragszuschläge.

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Ein 50-jähriger Mann zahlt im Tarif NPV einen monatlichen Beitrag von 16,32 Euro. 11,32 Euro sind es nach Abzug der staatlichen Zulage. Dafür erhält er bei Einstufung in Pflegestufe III 600 Euro Pflegegeld pro Monat. In den ersten fünf Jahren nach Vertragsabschluss besteht eine Wartezeit. Sie  entfällt aber, wenn die Pflegebedürftigkeit auf einen Unfall zurückgeht.

Versicherungsvermittlern stellt die Nürnberger über ihre Beratungstechnologie BTnet den „Pflegekompass“ zur Verfügung. Mit dessen Hilfe könne Berater dem Kunden zeigen, wie durch sie sich ergänzend über die Pflegetagegelder PTS beziehungsweise PTF vollständig absichern können.  
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