: Oaklet bietet Mikrofinanzfonds auf

Oaklet bietet Mikrofinanzfonds auf

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Hintergrund: Bisher war es schwierig, in reine MF-Fonds zu investieren. Da diese auch direkt Kredite an Mikrofinanz-Institute vergeben, ist es Fondsmanagern oftmals nicht erlaubt, Anteilspakete an MF-Fonds zu erwerben, und der Vertrieb an Privatleute ist nur eingeschränkt möglich. Zudem war die Mindesteinlage bisher meist recht hoch. Der AVIM investiert in allen Teilen der Welt. Die Anlage ist breit gestreut – in unterschiedlichste, überschaubare Projekte und legt Wert auf Absicherung: Für AIVM besteht ein abgeschottetes Teilvermögen (Compartment). Sollte die Emittentin zahlungsunfähig werden, werden daraus nur die Ansprüche der AIVM-Anleger und -Dienstleister befriedigt. Zudem wird der Emissionserlös zu annähernd 100 Prozent in den Dual Return Vision Microfinance Fund investiert. Das AIVM-Compartment besteht damit fast ausschließlich aus einem Luxemburger Investmentfonds – also einem im Insolvenzfall ebenfalls maximal geschützten Sondervermögen. Laut Oaklet gibt es keine exotischen oder verschachtelten Strukturen innerhalb dieser Verbriefung. Der Vision Microfinance Dual Return Fund unterstützt zurzeit 65 MF-Institute und erreicht 135.000 bis 195.000 Kleinunternehmer. Sie leben in 19 rasch wachsenden Schwellenländern, unter anderem in Russland, Zentralasien, Südamerika und Osteuropa. Die Laufzeiten sind kurz, sowohl für die einzelnen Kredite als auch für die Anleihen an die MF-Institute – laut Oaklet dauert es meist 18 Monate, bis ein MFI das Darlehen zurückzahlt. Damit sei das Risiko durch Zinsschwankungen gering. Die Erträge werden thesauriert. Die Erstzeichnungsfrist läuft vom 24. November bis zum 5. Dezember 2008. Auflagedatum ist der 8. Dezember 2008. Der Ausgabeaufschlag beträgt maximal 5 Prozent, die jährliche Verwaltungsgebühr 0,5 Prozent (WKN: A0X58K). Die Renditeerwartungen liegen bei 4 bis 6 Prozent.

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