US-Präsident Barack Obama

US-Präsident Barack Obama
Quelle: Barack Obama

Obama lädt zum Klima-Gipfel

Am 27. und 28. April hat der US-Präsident die Vertreter der 16 weltgrößten Wirtschaftsnationen erst einmal nach Washington eingeladen. Der grüne Gipfel findet dann im Juli im italienischen La Maddalena statt. Das „Forum über Energie und Klima“ soll eine Verhandlungsbasis für die im Dezember stattfindende UN-Klimakonferenz in Kopenhagen schaffen. Auf dem Treffen im April sind zunächst konkrete Vorschläge zur Förderung erneuerbarer Energien und zur Senkung des Ausstoßes von Treibhausgasen gefragt.    Die USA ist hinter China der zweitgrößte Produzent von Treibhausgasen. Acht Jahre lang hielt sich die Weltmacht in Sachen Klimaschutz zurück. Das Kyoto-Klimaschutzprotokoll wurde bislang nicht unterzeichnet. Preschen die USA nun in Sachen Klimaschutz vor, können sich die anderen Länder nicht mehr hinter einer grauen Weltmacht verstecken. Auch sie müssen und werden massiv in eine saubere Zukunft investieren. 
Doch nicht nur Obama kämpft gegen den Klimawandel: Bereits am Sonntag haben sich rund 2000 Teilnehmer aus etwa 180 Ländern in Bonn zu Verhandlungen über den Klimaschutz getroffen. Auf der zehntägigen UN-Arbeitskonferenz sollen ebenfalls die Weichen für ein neues Klima-Abkommen gestellt werden. Firmen aus dem Bereich Umwelttechnologie sind die Profiteure der grünen Dämmerung im Weißen Haus. Und Cleantech ist der Investment-Trend des 21. Jahrhunderts. Eine Übersicht über die Cleantech- und Klimawandelfonds auf dem deutschen Markt finden Sie hier. Info: Unter dem recht vagen Begriff Umwelttechnologie, englisch Cleantech, wird branchenübergreifend alles gehandelt, was hilft, Luft, Boden und Wasser vor schädlichen Einflüssen zu schützen oder Schäden zu minimieren. Solar, Windkraft, alternative Treibstoffe, Recycling oder Wasseraufbereitung sind nur einige Bereiche, die dazuzählen.

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