„Ölpreis von 50 US-Dollar möglich“

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Ein Querdenker geht seinen Weg weiter geradeaus: Hans-Peter Schupp hat das Management eines neuen Aktienfonds des Vermögensverwalters Fidecum aus Bad Homburg übernommen. Beim Fidecum Contrarian Value Euroland (WKN: A0Q4S6) setzt er auf unterbewertete Substanzwerte aus den 15 Ländern der Eurozone.

Ein weiteres Merkmal von Schupps Anlagepolitik: Er bevorzugt Aktien, die von vielen anderen Investoren links liegen gelassen werden. Aktuell setzt er beispielsweise auf Auto- und Luftfahrtwerte. Denn die dürften von einem Verfall des Ölpreises profitieren. Schupp: „Ich kann mir Preise von 50 US-Dollar je Fass Rohöl auf Sicht von zwölf Monaten vorstellen.“ Derzeit liegt der Ölpreis bei rund 120 US-Dollar.

Schupp managte bei seinem früheren Arbeitgeber Mainfirst den Classic Stock Fund (WKN: 722755). Bei Julius Bär verantwortete er die Fonds German Value Stock (WKN: 921837) und Euroland Value Stock (WKN: 921871). Auch bei diesen Fonds setzte er auf Firmen, deren Aktienkurse gerade im Keller sind.

Die jährliche Verwaltungsgebühr liegt bei 1,4 Prozent. Außerdem wird eine 15-prozentige Erfolgsgebühr einbehalten, wenn der Fonds den Aktienindex Euro Stoxx schlägt und der Fondskurs einen neuen Rekord erreicht.

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