Mario Schüttauf, Fondsmanager des Hausinvest

Mario Schüttauf, Fondsmanager des Hausinvest

Offene Immobilienfonds von Commerz Real

Herr Schüttauf, wie steigern Sie die Rendite Ihrer Offenen Immobilienfonds?

Etwas Leerstand, kurzlaufende Mietverträge, notwendige Umbauarbeiten: Welche Mängel dürfen Spitzen-Immobilien mittlerweile beim Kauf mitbringen, um die Fondsrendite zu steigern?

Unser Investitionsfokus bleibt grundsätzlich auf Core-Objekte gerichtet, also auf hochwertige Immobilien in Top-Lagen, mit gutem Wertentwicklungspotenzial und möglichst langfristig an bonitätsstarke Unternehmen vermietet. Das daraus resultierende Maß an Stabilität und Nachhaltigkeit zeichnet unseren Offenen Immobilienfonds Hausinvest aus und entspricht auch den Erwartungen der Anleger an das Produkt. Als Teil der Portfoliobeimischung – allerdings auch hier nur in Top-Lagen – können selektiv Objekte in Betracht kommen, die zwar einen gewissen Vermietungs- oder Umbaubedarf mit sich bringen, aber nach Ausführung entsprechender Maßnahmen überzeugende Wertsteigerungen erwarten lassen. Hausinvest hat seinen Nettomittelabsatz 2014 gegenüber dem Vorjahr um ein Drittel gesteigert. Dieser Vertrauensbeweis bestärkt uns darin, an der bewährten Investmentstrategie festzuhalten.

Inwiefern kommen mittlerweile bzw. künftig Immobilien an B-Standorten für Ihren OIF in Frage? Welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein?

B-Lagen werden für uns auch weiterhin nicht in Frage kommen. Allenfalls ziehen wir ausgewählte B-Städte in Betracht, allerdings konzentrieren wir uns auch dort auf die Top-Lagen. Das kann das Stadtzentrum sein oder auch ein Standort mit anderweitiger Anziehungskraft, wie zum Beispiel ein Shopping-Center mit großem Einzugsgebiet sowie exzellenter Anbindung an den Straßen- und öffentlichen Nahverkehr.

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