Offene Immobilienfonds werden globaler

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Offene Immobilienfonds setzen immer stärker auf ausländische Objekte. Das zeigt eine aktuelle Studie des Bundesverbandes Investment und Asset Management (BVI). Ihrem Wert nach machen Immobilien außerhalb Deutschlands derzeit im Schnitt 63 Prozent der Portfolios aus (Stichtag 30. Juni 2007). Ende 2002 betrug dieser Anteil nur 42 Prozent. Bei den Liegenschaften außerhalb Deutschlands überwiegen die Länder der Eurozone mit 39 Prozent. Andere europäische Staaten bringen es auf 17 Prozent und Überseeregionen auf 7 Prozent. Von Anfang Juli 2006 bis Ende Juni 2007 verkauften die offenen Immobilienfonds, deren Anbieter dem BVI angehören, insgesamt 439 Objekte. Bei rund 83 Prozent davon handelte es sich um deutsche Liegenschaften, der Rest stammte aus dem Ausland. Bei den 152 Käufen überwogen dagegen ausländische Immobilien mit 65 Prozent. INFO: Die vom BVI erfassten offenen Immobilienfonds repräsentieren rund 98 Prozent aller Publikumsfonds dieser Kategorie. Der BVI ist der Interessenverband der deutschen Fondsbranche. Er vertritt derzeit 85 Mitglieder. Diese verwalten insgesamt rund 1,5 Billionen Euro in Publikums- und Spezialfonds.

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