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Offener Brief an die ESMA Verbraucherschützer wollen Namen indexnaher Fonds

Gebäude der European Securities and Markets Authority (ESMA) in Paris. Foto: © Chappe - ESMA
Gebäude der European Securities and Markets Authority (ESMA) in Paris. Foto: © Chappe - ESMA

Im Herbst vergangenen Jahres startete die EU-Finanzaufsicht ESMA eine großangelegte Analyse europäischer Fonds. Dabei wollte die Behörde sogenannte Closet Indexing-Produkte, also als aktiv deklarierte Fonds, die zu stark am Vergleichsindex kleben, ausfindig machen. Nun ist die Untersuchung abgeschlossen. 15 Prozent aller analysierten Fonds seien mit hoher Wahrscheinlichkeit verkappte Index-Tracker, gab die ESMA Anfang Februar bekannt. Die Namen der verdächtigen Produkte nannte die Behörde allerdings nicht.

Ein Unding, meint die Verbraucherschutzorganisation Better Finance. In einem offenen Brief fordern die Verbraucherschützer die Behörde auf, die Namen der betreffenden Produkte offenzulegen. Schließlich würden diese Anleger in die Irre führen, indem sie hohe Gebühren für aktives Management verlangen, dafür aber nur die Leistungen kostengünstiger Indexfonds liefern.

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