Quelle: Helgi / photocase.com

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Offshore-Windenergie: Wachstum mit Windstärke 10

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„Das Interesse des Bankensektors an der Offshore-Windindustrie hat vor allem im zweiten Halbjahr 2009 rapide zugenommen, und wir gehen davon aus, dass dieser Trend weiterhin anhält“, sagt Gouri Kumar, Branchenanalyst von Frost & Sullivan. „Dafür sind vor allem zwei Faktoren verantwortlich: zum einen die Größe, das Potenzial und die unbestreitbaren Chancen, die dieser Markt bietet, und zum anderen das bereits bestehende Engagement sowohl von Seiten der Regierungen als auch einzelner Investmentbanken, die im vergangenen Jahr bemüht waren, zumindest die wichtigsten Projekte zu retten.“

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Dass die Banken in diesen Sektor investieren, sei ein relativ junges Phänomen. In der Vergangenheit habe nur vereinzelt Interesse geherrscht, da die Risiken im Vergleich zur reiferen landbasierten Windenergie erheblich höher waren. Kumar: „Dazu zählen beispielsweise der langwierige Zulassungsprozess, die schwierigen Installationsbedingungen, der höhere Projektaufwand sowie die komplizierte und teure Wartung und Instandhaltung.“ Allerdings tue sich hier einiges. So bemühe man sich unter anderem in Großbritannien und Deutschland, die Kosten für Turbinentechnologie und verschiedene Komponenten zu senken und bessere Installationsmethoden zu entwickeln.

„Doch langsam zeigt sich, dass die Risiken im Vergleich zu den immensen Chancen, die dieser Markt bietet, an Bedeutung verlieren und dass die Investoren, an vorderster Front die Investmentbanken, diese Risiken mit innovativen Konzepten und unkonventionellem Denken zu überwinden suchen“, so Kumar.

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