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Oliver Bilal von Invesco „Die Tage des Mischfonds sind gezählt“

Oliver Bilal von Invesco sieht den ETF nur als ersten Schritt in die Zukunft des Asset Managements
Oliver Bilal von Invesco sieht den ETF nur als ersten Schritt in die Zukunft des Asset Managements | Foto: Invesco / TomBirtchnell

In der Welt der Investmentfonds ist weniger oft mehr, zumindest aus Sicht der Anleger. Denn während man bei Autos oder Maßanzügen für höhere Preise gewöhnlich auch bessere Qualität bekommt, gilt bei Fonds das Gegenteil. Je höher die Gebühren, desto weniger Gewinn bleibt am Ende übrig. ETFs haben sich als kostengünstige Alternative etabliert. Vor Kurzem fachte Invesco mit seinem FTSE All-World, dessen laufende Kosten nur noch 15 Basispunkte pro Jahr betragen, den Preiskampf wieder an.

Doch wie tief können die Kosten sinken, damit ein Anbieter überhaupt noch Geld verdient? Darüber sprachen mir mit Invescos Emea-Vertriebschef Oliver Bilal bei einem Treffen in München. Der antwortete: „Dieser ETF hat eine besondere Stellung in unserem Portfolio.“ Was er damit meint, warum es Markentreue auch bei ETFs gibt und warum es der klassische Mischfonds in Zukunft immer schwerer haben wird, lesen Sie hier im Gespräch. 

DAS INVESTMENT: Herr Bilal, Sie leiten die Vertriebsaktivitäten von Invesco in Europa, dem Nahen Osten, Afrika, Lateinamerika und den US-Offshore-Märkten. Sie vertreiben nach wie vor aktive Fonds, sind aber auch die Nummer 4 im globalen ETF-Markt. Fühlt es sich merkwürdig an, in zwei konkurrierenden Lagern zugleich unterwegs zu sein?

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