Die Zahl der Anfragen und Beschwerden bei der Ombudsstelle für Investmentfonds ist im Jahr 2021 zwar gestiegen. Angesichts der vielen Millionen Fonds- und Altersvorsorgesparer in Deutschland sei diese aber erfreulich niedrig ausgefallen, teilt die Ombudsstelle mit.

Demnach gab es 83 Eingänge im vergangenen Jahr, nach 81 im Jahr 2020 und 91 Eingängen im Jahr 2019. Die meisten Beschwerden habe es 2021 zu fondsbasierten Altersvorsorgeverträgen gegeben, heißt es in der Mitteilung weiter. Dahinter folgen Eingaben zum Depotgeschäft sowie zur Verwaltung geschlossener Immobilienfonds. Die auch das abgelaufene Berichtsjahr beherrschende Corona-Pandemie habe keinen nennenswerten Einfluss auf die Zahl der Verbraucheranfragen und -beschwerden im Bereich Investmentfonds gehabt, stellt die Ombudsstelle fest.


Die Ombudsstelle für Investmentfonds gibt es seit 2011, sie agiert als private Verbraucherschlichtungsstelle im Finanzbereich. Aufgabe ist die außergerichtliche Schlichtung von Finanzstreitigkeiten zwischen Verbrauchern und Mitgliedsunternehmen, überwiegend Kapitalverwaltungsgesellschaften. Träger ist der deutsche Fondsverband BVI. Die Ombudsstelle arbeitet mit zwei unabhängigen Schlichtern, die vom Büro der Ombudsstelle des BVI als Geschäftsstelle unterstützt werden.

>>> Den Tätigkeitsbericht 2021 gibt es hier als PDF zum Herunterladen.