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Online-Kundenbetreuung „Finanzberater müssen in sozialen Netzen aktiv sein“

„Finanzberater müssen in sozialen Netzen aktiv sein“
| Foto: Kaboompics // Karolina
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Philipp von Wartburg, DGfRP

„Wer seine Kunden behalten und neue gewinnen möchte, sollte seine Dienstleistung ins Netz stellen und den Kunden einen Zugang zum Computersystem geben – samt Einblick in ihre elektronischen Akten“, empfiehlt Philipp von Wartburg, Geschäftsleiter Technologie & IT bei der Deutschen Gesellschaft für Ruhestandsplanung (DGfRP).

„Der Kunde ist zufrieden, weil er die gesuchten und ausschließlich für ihn relevanten Informationen findet, und der Makler wird entlastet: Er muss nicht rund um die Uhr erreichbar sein, manuell Informationen für den Kunden heraussuchen und diese dann auch noch aktiv versenden.“ Doch auch die Beratung könne problemlos online ablaufen.

Internet immer wichtiger

Dass das Internet bei Finanzdienstleistungen immer wichtiger wird, zeigt unter anderem der „Social Media Trend-Report für den Finanzsektor“ des Social-Media-Management-Spezialisten Hootsuite: 82 Prozent der Verbraucher informieren sich vor Kaufentscheid und Vertragsabschluss online über das Produkt oder die Dienstleistung – die sozialen Netzwerke liegen dabei nur noch 6 Prozent hinter den Suchmaschinen.

„Daher wird es für Makler und Berater immer wichtiger, auch in den sozialen Netzen aktiv zu sein“, erklärt von Wartburg, denn die Empfehlung anderer sorge vor vielen Vertragsabschlüssen für den entscheidenden Impuls, sich für oder gegen einen Dienstleister zu entscheiden. Im „Social Media Trend-Report für den Finanzsektor“ geben 75 Prozent der Kunden an, dass ihr Entschluss final von Meinungen sozialer Quellen beeinflusst wurde.

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