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Online-Vermögensverwalter Quirion Robo-Advisor: Quirin Bank meldet Marktanteil von 40 Prozent

Karl Matthäus Schmidt, Vorstandsvorsitzender der Quirin Bank. Foto: Quirin Bank
Karl Matthäus Schmidt, Vorstandsvorsitzender der Quirin Bank. Foto: Quirin Bank

Der Robo-Advisor der Quirin-Bank meldet starkes Wachstum. Im ersten Halbjahr 2016 hat Quirion sein verwaltetes Vermögen um mehr als 30 Prozent gesteigert. (Stand: 30.6.2016). Damit verwaltet die Online-Vermögensverwaltung der Honorarberater-Bank rund 40 Millionen Euro Kundengelder.

„Legt man Zahlen der Strategieberatung Oliver Wyman zugrunde, wonach in Deutschland insgesamt 100 Millionen Euro an Kundengeldern von Robo Advisorn verwaltet werden, kommt Quirion demnach auf einen Marktanteil von 40 Prozent“, teilt das Unternehmen mit.

8 Millionen Euro in drei Monaten

Allein in den vergangenen drei Monaten konnte der Robo-Advisor sein verwaltetes Vermögen um rund 8 Millionen Euro steigern: Mitte April hatte Quirion nur gut 32 Millionen unter seinen Fittichen. Ende 2014 lag das von Quirion verwaltete Vermögen bei gerade einmal knapp 9 Millionen Euro.

Durchschnittlich legen die Kunden rund 40.000 Euro bei Quirion an, so der Robo-Advisor weiter. Dabei überwiegen Aktien-Anlagen: Strategien mit 50 Prozent und mehr Aktienanteil machen zusammen mehr als 60 Prozent des Gesamtvermögens aus. 

Keine Auswirkungen des Brexit

Der Brexit hat - zumindest kurzfristig - der guten Stimmung der Quirion-Anleger keinen Abbruch getan. „Wir haben weder einen Abzug von Geld noch eine Umschichtung in risikoreduzierte Strategien gesehen“, sagt Anna Voronina, Mitgründerin von Quirion. 

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