Quelle: Pixelio.de / Karl Friedrich Beck

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Opportunity-Fonds von Paribus rettet vier Schiffe

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Land in Sicht, heißt es für vier krisengebeutelte Schiffe. Das Paribus Ship Portfolio, der Opportunity Schiffsfonds des Hamburger Emissionshauses Paribus Capital, stellt vier Schiffsgesellschaften Überbrückungskapital zur Verfügung: der MS „Rio Alster“ des Hamburger Emissionshauses MPC Capital AG, der MS „E.R. Helgoland“ des Hamburger Emissionshauses Nordcapital sowie der MS „ASTA Rickmers“ und der MS „CARLA Rickmers“ des Hamburger Emissionshauses Atlantic. Mit dem neuen Kapital können diese vier Schiffe die momentane Durststrecke an den Schiffsmärkten überwinden. Als Gegenleistung profitiert das Paribus Ship Portfolio vorrangig, wenn die Schiffe wieder Gewinne einfahren.

Die MS „Rio Alster“ und die MS „E.R. Helgoland“ sind zwei in Deutschland gebaute Containerschiffe mit jeweils rund 2.500 TEU. Die MS „Rio Alster“ ist fünf und die MS „E.R. Helgoland“ ist knapp acht Jahre alt. Die beiden Atlantic-Schiffe MS „ASTA Rickmers“ und MS „CARLA Rickmers“ sind zwei auf der südkoreanischen Hanjin-Werft gebaute Feeder-Containerschiffe mit Platz für rund 1.200 TEU. Beide Schiffe sind 9,5 Jahre alt. „Wenn wir den von Clarkson Research ermittelten Marktwert den Bankverbindlichkeiten der jeweiligen Schiffsgesellschaft gegenüber stellen, kommen wir bei allen vier Schiffen auf einen komfortablen Kapital-Puffer von jeweils 8 bis 10 Millionen US-Dollar“, sagt Thomas Böcher, Geschäftsführer der Paribus Capital GmbH. „Alle vier Schiffe sind zudem beschäftigt und erzielen Einnahmen. In der Tat sind unsere getätigten Investments sicherer als wir es bei der Fondskonzeption noch erwartet hatten.“

Die Renditeerwartung

Bei den vier Investments hat das neue Kapital eine Vorrangstellung gegenüber dem Altkapital. Das heißt: Dem Paribus Ship Portfolio fließt ein Gewinn-Vorab zwischen 10 und 12 Prozent jährlich zu. Darüber hinaus fließen dem Paribus Ship Portfolio teilweise auch nach Rückführung des Überbrückungskapitals Auszahlungen aus dem laufenden Betrieb und dem Schiffsverkauf zu. „Bei der ‚Rio Alster‘ und der ‚E.R. Helgoland‘ rechnen wir in 2014 mit den ersten Rückflüssen. Im Fall der ‚ASTA Rickmers‘ und der ‚CARLA Rickmers‘ werden wir unseren Prognosen zufolge bereits 2012 die ersten Rückzahlungen verzeichnen können. Damit liegen die erwarteten Rückflüsse im Rahmen unserer Beispielrechnung im Prospekt. Zusammen mit den genannten Sicherheiten ergibt das eine sehr interessante Rendite-Risiko-Struktur. Mit uns werden solche außergewöhnlich attraktiven Investitionen voraussichtlich noch einige Monate möglich sein, danach werden wir diese Chance im Bereich der Schifffahrt sicherlich lange nicht mehr sehen“, so Böcher.

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