Aktualisiert am 12.01.2009 - 14:46 UhrLesedauer: 1 Minute

Oscar go home

Oscar go home
„Fonds-Oscar für Deka“: Noch heute werben viele Sparkassen damit, dass ihr Partner Anfang 2007 mit einem Preis für die beste Managementleistung des Vorjahres ausgezeichnet wurde. Auch in der Verleihungsrunde 2008 sparten Laudatoren, Dankesredner, Werbeprofis und Berichterstatter nicht mit entsprechenden Anspielungen auf die Filmindustrie. Doch wie groß kann der erhoffte Glamour-Faktor noch sein, wenn Hollywood längst allerorten ist? Wenn es einen Oscar für Alpinismus gibt, für Bootsbau, Kaminöfen, orientalische Tänze, Weine, die Küche des Jahres? Selbst der Industrie- und Handelsclub Ostwestfalen-Lippe sucht alle zwei Jahre die semantische Nähe zu den Stars aus Kalifornien, wenn er der wirtschaftsstärksten Kommune der Randregion die „Goldene Dampfwalze“ überreicht.  Darum die Aufforderung an alle kreativen Köpfe der Branche: Lasst euch für 2009 etwas anderes einfallen. Nicht nur, damit Assoziationen an Kassenschlager wie „Denn sie wissen nicht, was sie tun“ und „Vom Winde verweht“ keine Chance mehr haben. Sondern auch, damit Fonds-Awards etwas Besonderes bleiben.