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Osteuropa-Fonds starten am besten

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Auch der aktuell beste Fonds des laufenden Jahres, der Meinl Eastern Europe der österreichischen Meinl Bank, setzt seinen Schwerpunkt eindeutig an der Moskauer Börse. Zu den größten Positionen von Fondsberater Franz Weber zählen die Ölmultis Lukoil und Rosneft, ferner Sberbank und Vimpel Communications.

Weber, der für die Wiener Gesellschaft Advisory Invest arbeitet, steuert den bewusst flexibel gehaltenen Investitionsgrad unter anderem anhand charttechnischer Signale. Manko des im Sommer 2007 aufgelegten Fonds: das trotz der jüngsten Kurssteigerungen verschwindend geringe Volumen von lediglich 2 Millionen Euro.

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Mit 120 Millionen Euro deutlich mehr auf die Waage bringt der ebenfalls in der ganzen Region aktive SEB Eastern Europe Small Cap auf Rang 3. Fondsmanager Sander Danil investiert mit dem bereits 1998 aufgelegten Fonds in kleine und mittelgroße Unternehmen, zu seinen Top-Positionen gehören statt Lukoil oder Rosneft Titel wie Dragon Oil oder Regal Petroleum.

Insgesamt streut Danil wesentlich breiter als Weber: Die zehn größten Einzeltitel seines Portfolios machen weniger als 20 Prozent des gesamten Fondsvermögens aus. Der aktuelle Russland-Anteil beträgt knapp 50 Prozent, polnische Aktien sind mit 16 Prozent vertreten.
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