Osteuropafonds-Sparpläne brachten Top-Renditen

Aktienfonds bieten bei langfristigen Sparplänen die höchsten Renditen: Wer in den vergangenen zehn Jahren monatlich 100 Euro in einen internationalen Aktienfonds investiert hat, erzielte im Schnitt einen Wertzuwachs von 4,5 Prozent. Das zeigt die aktuelle Statistik des Bundesverbandes Investment und Asset Management (BVI) zum Stichtag 30. September 2007. 

Damit ließen Aktienfonds alle übrigen Fondskategorien hinter sich: Sparpläne auf internationale Mischfonds, die in Aktien und Renten investieren, erzielten ein durchschnittliches Plus von 3,5 Prozent. Offene Immobilienfonds kamen auf einen Zuwachs von 2,8 Prozent, internationale Rentenfonds auf 1,1 Prozent. 

Die höchsten Wertzuwächse brachten Sparpläne für Osteuropa-Aktienfonds: Sie legten im Schnitt um 22,2 Prozent zu. Wer zum Beispiel vom 30. September 1997 bis zum 30. September 2007 monatlich 100 Euro in den DWS Osteuropa (WKN: 974 527) investierte, verbuchte einen Wertzuwachs von 254,6 Prozent. Damit liegt dieser Fonds in der Sparplanstatistik ganz vorn. 

Schlusslicht ist der Cominvest Aditec (WKN: 847 110). Anleger, die in den vergangenen zehn Jahren regelmäßig in den Technologiefonds investiert haben, verloren 17,6 Prozent ihres Kapitals. Damit steht das Produkt beispielhaft für alle Technologiefonds, die im Schnitt auf einen Verlust von 10,8 Prozent kamen. 

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