DJE-Chef und Gründer Jens Ehrhardt. <br> Auch bei seinem neuen Produkt arbeitet <br> Patriarch mit DJE zusammen.

DJE-Chef und Gründer Jens Ehrhardt.
Auch bei seinem neuen Produkt arbeitet
Patriarch mit DJE zusammen.

Patriarch plant neues Vermögensverwaltungs-Produkt

//
Bei dem neuen Produkt, das voraussichtlich am 18. Juli startet, legen die Kunden ein Depot bei der Augsburger Aktienbank (AAB) an, das von Patriarch zusammen mit DJE Kapital verwaltet wird. Wie auch bei dem bereits bestehenden Produkt Patriarch Select können Anleger dabei je nach ihrer Risikobereitschaft zwischen mehreren Strategien wählen. Bei der Wachstum-Variante hält das Management im Schnitt 55 Prozent des Portfolios in Aktienfonds. Bei Dynamik sind es 75, bei VIP in der Regel 100 Prozent.

Die Depot-Verwaltung erfolgt mit Hilfe der aus der Charttechnik bekannten 200-Tage-Linie. Dabei wird aus den letzten 200 Tageskursen eines Index, einer Aktie oder eines Aktienfonds der Durchschnittskurs ermittelt. Anschließend wird dieser graphisch gegen den jeweiligen Tageskurs desselben Wertes gestellt. Schneiden sich die beiden Linien, leitet man daraus Kauf- und Verkaufssignale ab.

Durchstößt der aktuelle Kurs die 200-Tage-Linie von unten nach oben, stellt dies ein Kaufsignal dar. In diesem Fall erscheint nämlich die potenzielle weitere Kursentwicklung attraktiver als in den letzten 200 Börsentagen. Durchschlägt der aktuelle Kurs dagegen die 200-Tage-Linie von oben nach unten, empfiehlt die technische Analyse ein Verkaufen des Wertes. Denn dieser Verlauf spricht dafür, dass dem betrachteten Investment in der jüngeren Vergangenheit zu viel Potential zugetraut wurde.

Die Mindesteinlage beträgt 2.500 Euro (Einmalanlage). Sparpläne werden ab 100 Euro monatlich angenommen. Da die Depotgebühren bei der AAB 50 Euro zuzüglich Mehrwertsteuer betragen, empfiehlt Patriarch eine Mindesteinlage von 5.000 Euro.

Mehr zum Thema
Vermögensverwaltende Fonds: „Carmignac Patrimoine locker outperformt“ Hidden Champions: Die heimlichen Gewinner der Fondsbranche