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Krypto-Zahlungen Stablecoin: Paypal startet eigene Digitalwährung

Paypal-Logo an Messestand des Unternehmens
Paypal-Logo an Messestand des Unternehmens: Der Zahlungsgigant bringt einen eigenen Stablecoin auf den Markt. | Foto: Imago Images / IPON

Der Bezahldienst Paypal hat eine an den US-Dollar gekoppelte Kryptowährung entwickelt. „Paypal USD“, kurz: PYUSD, werde von der auf Blockchain spezialisierten Finanz- und Techfirma Paxos Trust ausgegeben und könne eins zu eins in US-Dollar umgetauscht werden, teilte das US-Unternehmen mit. Die Digitalwährung soll in den USA nun schrittweise für Kunden ausgerollt werden.

Die Zahlungen seien „zu hundert Prozent durch US-Dollar-Einlagen, kurzfristige US-Staatsanleihen und ähnliche Bargeldäquivalente abgesichert“, heißt es von Paypal. Kunden könnten mit den Paypal-Coins Einkäufe bezahlen, Zahlungen an andere Nutzer senden sowie andere Kryptowährungen in „Paypal USD“ umwandeln. Die Kryptowährung werde Verbrauchern, Händlern und Entwicklern zur Verfügung stehen.

 

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Der Übergang zu digitalen Währungen erfordere ein stabiles Instrument, das nahtlos mit Fiat-Währungen wie dem US-Dollar verbunden sei, wird Paypal-Chef Dan Schulman in der Meldung zitiert. Das Unternehmen wolle zu mehr Verständnis für Kryptowährungen beitragen und arbeite eng mit Regulierungsbehörden zusammen, heißt es in der Meldung weiter. Paypal hatte bereits vor knapp drei Jahren für seine Nutzer einen Dienst eingeführt, der den Handel und die Aufbewahrung von Kryptowährungen ermöglicht.

Facebook scheiterte mit Kryptowährung Libra

Paypal ist nicht die erste US-Finanzfirma, die sich mit Digitalwährungen befasst. Für viel Aufsehen gesorgt hatte das Projekt „Libra“, später „Diem“, von Facebook-Chef Mark Zuckerberg. Mit namhaften Partnern – darunter auch Paypal – sollte eine an verschiedene Währungen gekoppelte Kryptowährung entstehen. Bedenken kamen von Politik und Behörden aus aller Welt. In der Europäischen Union wurde bereits über ein Verbot diskutiert. Nach kurzer Zeit sprangen Partner wie Visa, Mastercard, Ebay und Paypal ab. Im Januar vergangenen Jahres beendete Zuckerberg das Projekt.

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