Olga Nikolajewa Romanowa (1822 bis 1892) wurde als siebtes Kind des russischen Zaren Nikolaus geboren. Nach Olga Romanowa hat die Hallesche ihre Pflegeversicherung Olga benannt. (Foto: Wikipedia)

Olga Nikolajewa Romanowa (1822 bis 1892) wurde als siebtes Kind des russischen Zaren Nikolaus geboren. Nach Olga Romanowa hat die Hallesche ihre Pflegeversicherung Olga benannt. (Foto: Wikipedia)

Pflege-Bahr ohne Wartezeit: Im Pflegefall hilft Olga

Ein Pflegefall ist nicht nur für Betroffene ein schwieriger Einschnitt, sondern auch für die Angehörigen: Sie müssen vieles um den Erkrankten herum organisieren, auch emotional verlangt ihnen dies einiges ab.

Umso entlastender für die Familie, wenn zumindest die finanzielle Seite geregelt ist. Eine Möglichkeit hierfür bieten seit Anfang 2013 staatlich geförderte private Pflegezusatzversicherungen, die salopp „Pflege-Bahr“ nach dem Ex-Gesundheitsminister Daniel Bahr genannt werden.

Auch die Hallesche hat eine solche Versicherung unter dem Namen Förderbar
im Angebot: mit dem Unterschied, dass bei einem Unfall die übliche Wartezeit von fünf Jahren nach Vertragsabschluss entfällt.

Die Hallesche bietet darüber hinaus an, auf die Wartezeit auch in anderen Fällen zu verzichten, sofern der Kunde keine schweren Vorerkrankungen hat.

Pflegetagegeldversicherung "Olga"

Dem Argument von Verbraucherschützern, dass der Pflege-Bahr nicht ausreicht, um die Pflegelücke zu schließen, kommt die Hallesche mit einer Produktkombination entgegen: Sie empfiehlt, den Tarif Förderbar um die Pflegetagegeldversicherung Olga zu erweitern.

So können die Versicherten von der staatlichen Förderung profitieren und den Pflegebedarf auf ein höheres Niveau aufstocken.

Den ungewöhnlichen Namen der Pflegetagegeldversicherung erklärt die Hallesche mit der russischen Zarentochter Olga Nikolajewa Romanowa: Sie war im 19. Jahrhundert als Königin von Württemberg Schirmherrin der ersten Pflegeeinrichtungen in Deutschland und leistete damit ähnliche Pionierarbeit wie die Hallesche, die bereits 1985 eine Pflegeversicherung auf den Markt brachte.

Höhere Leistung bei Demenz

Insbesondere im Falle einer Demenz ist die Absicherung über Pflegetagegeldversicherungen weitreichender als bei den Pflege-Bahr-Tarifen: So lässt sich etwa mit der Tarifvariante Olga extra die Pflegestufe 0, die für Demenz üblicherweise angesetzt wird, mit 20 Prozent des versicherten Tagessatzes einschließen, bei Pflege-Bahr-Tarifen sind es hingegen lediglich 10 Prozent.

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Die Kombination aus Förderbarbar und Olga ermöglicht es den Versicherten außerdem, das sehr weit gefasste Dynamisierungsrecht zu nutzen, das bei Olga ohne Gesundheitsprüfung alle drei Jahre eine Erhöhung des Pflegetagegelds um 10 Prozent ermöglicht, ohne Alterseinschränkungen gilt und unter bestimmten Voraussetzungen sogar noch bei einem eingetretenen Pflegefall wahrgenommen werden kann.

Eine weitere Möglichkeit der Tarifanpassung bietet Olga nach zehn Jahren Laufzeit, sofern der Abschluss vor dem 50. Lebensjahr erfolgte: Ab dann ist der Wechsel in eine höhere Pflegestufe möglich – und zwar ebenfalls ohne erneute Gesundheitsprüfung. Wer etwa in jungen Jahren zunächst nur die Pflegestufe III versichert hatte, kann so später problemlos den Leistungsumfang bis auf die Pflegestufe 0 erweitern.

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