Photovoltaik in Spanien: Wolken ziehen auf
„Die spanische Regierung setzt bei den Betreibern an, um das Defizit im Strombereich zu senken. Dabei wird sie sich auf heftigen juristischen Widerstand einrichten müssen“, erklärt Georg Abegg, der in Spanien als Partner für die Kanzlei Rödl & Partner tätig ist. Er bezweifele, dass die verabschiedete Maßnahme vor Gericht bestand hat.
Unmittelbares Ziel der Regierung ist es, 2,7 Milliarden Euro weniger in erneuerbare Energien fließen zu lassen. Nach Angaben des spanischen Ministeriums für Industrie, Energie und Tourismus soll die Maßnahme außerdem verhindern, dass die Strompreise um 19 Prozent steigen. 2013 habe der Staat einem Marktungleichgewicht von 4,5 Milliarden Euro gegenübergestanden.

