Pioneer-Umfrage Assekuranz rückt näher an Aktien
Demnach rechnen 89,8 Prozent der Befragten in den nächsten drei Jahren mit weiterhin stagnierenden oder nur leicht steigenden Renditen bei Staatsanleihen. Lediglich 5,1 Prozent erwarten einen deutlichen Anstieg. Das würde sich schlecht auf Produkte mit sicherer Verzinsung auswirken: 74 Prozent der Befragten gehen davon aus, dass sich die Rendite hier ähnlich wie die Inflationsrate entwickelt oder darunter liegt.
Deshalb müssen neue Produkte her: Laut gut einem Viertel werden solche wichtiger, die den veränderten Bedingungen entsprechen. Für die klassische Lebensversicherung sehen die meisten Befragten dabei nur noch geringe Chancen. Auch die „Lebensversicherung 2.0“ kann kaum noch was retten: Lediglich knapp 7 Prozent glauben, dass sie eine Zukunft hat.
„Vor diesem Hintergrund hat bei institutionellen und privaten Anlegern bereits ein Umdenken eingesetzt“, so Nils Hemmer, Leiter des Großkundengeschäfts und Drittparteivertrieb bei Pioneer Investments. „Anleger werden eine gewisse Aktienquote in Kauf nehmen müssen, um höhere Erträge zu erzielen.“ Dabei müssten jedoch Renditeaussicht und Risikomanagement passen.
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