PKV-Studie: Jede fünfte Anfrage bleibt unbeantwortet

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Die Leistungen privater Krankenversicherungen unterscheiden sich zum Teil erheblich, der Service lässt oft zu wünschen übrig. Dies ist das Ergebnis einer Studie, die vom Deutschen Institut für Service-Qualität im Auftrag von n-tv durchgeführt wurde. Dazu wurden 20 private Krankenversicherer drei Monate lang analysiert.

Die Preisunterschiede zwischen teuerstem und günstigstem Anbieter liegen bei bis zu 60 Prozent. Dabei unterscheidet sich jedoch auch der Leistungskatalog.

Das größte Defizit beim Service betrifft E-Mail-Anfragen: Mehr als 20 Prozent der Anfragen blieben unbeantwortet. Zudem ist die Antwortzeit lang und Auskünfte oft nicht vollständig.

Bei der telefonischen Beratung gehen die Versicherer zu wenig auf die individuelle Situation des Anrufers ein. In den Internetauftritten fehlen zudem oft wichtige Angaben, beispielsweise Informationen zu Tarifbedingungen.

Es gibt jedoch auch positive Ausnahmen. So schneidet in der Studie die Barmenia Versicherung aufgrund umfassender Produktleistungen am besten ab. Auch der Service via Telefon, Internet und E-Mail ist gut. Den zweiten und dritten Platz belegen der Münchener Verein und die SDK. Beide punkten mit gutem Service durch umfassende Beratung per Telefon und E-Mail.

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