Ralf Kantak und Fred Wagner (l.): Der Vorsitzende des PKV-Verbands stellte sich in der 24. Ausgabe der Video-Reihe #fredwagner den Fragen des Professors für Versicherungsbetriebslehre an der Universität Leipzig. Das Gespräch fand per Videokonferenz statt.  | © Finanzplaner TV GmbH Foto: Finanzplaner TV GmbH

PKV-Verbandschef Ralf Kantak

„Wir würden den Standardtarif gerne öffnen“

In der 24. Ausgabe der Video-Reihe #fredwagner stellte sich jetzt Ralf Kantak den kritischen Fragen von Fred Wagner. Der Professor für Versicherungsbetriebslehre an der Universität Leipzig thematisierte dabei unter anderem Reformvorschläge für die Private Kranken- und Pflegeversicherung in Deutschland und die entsprechenden „Entwicklungsperspektiven aus Sicht des PKV-Verbands“, dem der im Juni wiedergewählte Kantak für weitere drei Jahre vorsteht.

Kaum überraschend bezieht der Verbandschef und Vorstandsvorsitzende des Mitgliedsunternehmens Süddeutsche Krankenversicherung (SDK) aus Fellbach eine klare Gegenmeinung zu PKV-kritischen Zitaten des SPD-Gesundheitspolitikers Karl Lauterbach. Weiteren Stoff für Diskussionen lieferte das in skandinavischen Ländern praktizierte Modell der durch Steuern finanzierten Gesundheitsversorgung und die Öffnung der gesetzlichen Krankenkassen für Beamte in einzelnen Bundesländern. 

„Wie beurteilen Sie den Erfolg der Deckelung von Abschlussprovisionen in der PKV? Hat die Maßnahme zu einem fairerer Neukunden-Wettbewerb geführt? Und ist die private Krankenversicherungswirtschaft jetzt glücklich mit der Regelung?“, fragt Wagner weiter. Für deutsche Versicherungsvermittler besonders interessant sind neben Kantaks Antworten hierauf auch die Chance, dass der PKV-Provisionsdeckel als Blaupause für die Lebensversicherung dienen könnte.

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